Rekonstruktionen Fußwurzel / Rückfuß,
sind Eingriffe ganz unterschiedlicher Natur. Hierunter fallen Fersenbeinumstellungen (Verlängerungsoperation oder Fersenverchiebungen), Versteifungen von Sprungbein und Kahnbein oder Fersenbein und Sprungbein oder Kombinationen dieser Versteifungen. Meist geht es darum ein vollständig abgeflachtes Fußgewölbe wieder aufzurichten. Hierbei werden im Falle von flexiblen Fehlstellungen versucht alle Gelenke zu erhalten indem man die Muskeln , welche das Fußgewölbe halten, verstärkt werden (Transfer von langen Zehenbeuger auf die Tibialis posterior Sehne) und gleichzeitig die Hebelwirkung dieser Muskulatur durch Verschiebung (Dwyer Osteotomie) oder Verlängerung (Evans-Prozedur) bzw. eine Kombination dieser beiden Verfahren (zentrale Kalkaneusosteotomie) des Fersenbeines verbessert wird.
Im Falle von starren unbeweglichen Plattfußfehlstellungen kommen dann die Versteifungen der Gelenke des Rückfußes in günstiger Position zum Einsatz.
Fast alle diese Korrekturen sind lediglich übungsstabile und erfordern längere (meist auch individuell angepasste) Entlastung an Unterarmgehstützen postoperativ.
