Die Sprunggelenksarthrose ist eine Verschleißerkrankung, die das Verbindungsgelenk zwischen Fuß und Unterschenkel betrifft. Typische Symptome sind zunächst Schmerzen bei den ersten Schritten nach einer Ruhephase, später auch zunehmende Schmerzen nach längerer Belastung des Fußes. Wie eine Behandlung aussehen kann, ob die Sprunggelenksarthrose konservativ therapiert werden kann oder ob eine Fuß-OP erforderlich ist, kann nur nach eingehender Untersuchung beim Fußspezialisten entschieden werden.

Dr. Tonio Gottlieb ist Fußchirurg und ausgewiesener Experte für Fußerkrankungen. Ob Erstuntersuchung oder Zweitmeinung – gern erstellt er Ihnen eine zuverlässige Diagnose und einen fundierten Therapievorschlag, der den gesamten Fuß und die damit verbundene Körperstatik berücksichtigt. Vereinbaren Sie gleich einen persönlichen Termin! 

 

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Was ist eine Sprunggelenksarthrose?

Das obere Sprunggelenk ermöglicht das Heben und Senken des Fußes, das hintere untere Sprunggelenk (Subtalar) und das vordere untere Sprunggelenk (Chopart) ermöglichen das Anheben der Fußaußen- und Fußinnenkante.

Der Begriff Arthrose ist aus dem  altgriechischen arthron – Gelenk – abgeleitet, die Nachsilbe -ose verweist auf einen Krankheitszustand. Die Arthrose steht in der Medizin für eine degenerative, also durch Abnutzung oder Alterung entstandene Gelenkerkrankung, den sogenannten Gelenkverschleiß

Eine Arthrose im Sprunggelenk entsteht in der Regel durch Abnutzung des Gelenkknorpels. Der Gelenkspalt, also der Hohlraum zwischen den Knorpelflächen des Gelenks, wird schmaler und das Gelenk verliert nach und nach seine “Stoßdämpfung”. Dies führt zu Schmerzen und schließlich zu einer Bewegungseinschränkung. 

Anders als die Arthrose der Hüfte und des Knies betrifft die Sprunggelenksarthrose häufiger auch jüngere Erwachsene. Warum dies so ist, zeigt der Blick auf die Ursachen dieser Gelenkerkrankung.

Was sind die häufigsten Ursachen einer Arthrose im Sprunggelenk?

Eine Sprunggelenksarthrose kann verschiedene Ursachen haben. In den meisten Fällen entsteht sie infolge von Gelenkverletzungen. Zu den weiteren Ursachen zählen Fehlbelastungen des Gelenks infolge einer Fußfehlstellung, dauerhafte Überlastung, aber auch Bewegungsmangel, sowie Entzündungen und Stoffwechselstörungen. Die Entstehung und der Verlauf dieser degenerativen Gelenkerkrankung wird vermutlich auch von genetischen Faktoren beeinflusst.

Bei detaillierter Betrachtung spielen bei der Sprunggelenksarthrose häufig mehrere Aspekte zusammen, die sich gegenseitig beeinflussen: 

  • biomechanische Faktoren: Schädigung der Knorpelschicht durch Überlastung und Sprengung des Kollagenfasernetzes; später kann die wiederholte “Reparatur” winziger Schäden der darunterliegenden Gelenkknochen deren Elastizität mindern und somit zur vermehrten Belastung des Knorpels führen.
  • biochemische Faktoren: Störung der Kollagenbildung in den Knorpelzellen; später können arthrosebedingte Veränderungen der Gelenkmembran die Zusammensetzung der “Gelenkschmiere” (Synovialflüssigkeit) nachteilig verändern, so dass sie das Gelenk weniger gut “schmiert” und ernährt. 

Wann spricht man von einer primären oder sekundären Sprunggelenksarthrose?

Um eine ursachenorientierte Therapie einzuleiten, ist eine präzise Diagnose der Sprunggelenksarthrose erforderlich. Grundsätzlich unterscheidet der Fußspezialist zwei Formen:

  • Die primäre Arthrose entsteht ohne erkennbaren Auslöser, ausschließlich durch altersbedingten Verschleiß. Vermutlich spielen hier auch genetische Faktoren eine Rolle, die insbesondere die Qualität der Knorpelschicht im Gelenk bestimmen. Die Beschwerden stellen sich in der Regel  schleichend ein und werden nur langsam stärker. Obwohl das Gelenk aufgrund seiner Position grundsätzlich starker Belastung ausgesetzt ist, ist diese Form der Sprunggelenksarthrose eher selten.
  • Die sekundäre Arthrose entsteht infolge einer Verletzung oder Erkrankung des Gelenks, die auch mehrere Jahre zurückliegen kann. Das Sprunggelenk ist aufgrund seiner Konstruktion und der hohen Belastung relativ oft von Verstauchungen oder einem “Umknicken” des Fußes betroffen. Hierbei können sowohl Bandverletzungen wie auch Knochenbrüche entstehen. Dementsprechend häufig ist die sekundäre Sprunggelenksarthrose infolge solcher Verletzungen, die auch als posttraumatische Sprunggelenksarthrose bezeichnet wird. 

Sprunggelenksarthrose infolge eines Bänderrisses

Die Knochen des Sprunggelenks werden von kräftigen, wenig dehnbaren Bändern (Ligamenten) aus Bindegewebsfasern stabilisiert. Eine Bänderdehnung oder ein Bänderriss kann die Stabilität des Sprunggelenks beeinträchtigen und eine Fehlstellung der beteiligten Knochen begünstigen.

Diese Fehlstellung führt zu verstärkter Reibung im Gelenk, in manchen Fällen reagiert der Körper auch mit einer Entzündung oder mit der Bildung von Knochenauswüchsen. All diese Faktoren greifen das Knorpelgewebe an und behindern damit das reibungslose Gleiten des Gelenks. 

Gelenkinstabilität, Verletzungen und Unfälle als Ursache für eine Arthrose im Sprunggelenk

Gelenkverletzungen sind die häufigste Ursache für die Arthrose des Sprunggelenks: Man rutscht aus, stolpert oder stürzt, z.B. beim gemütlichen Spazierengehen oder auch beim Sport (20 % aller Sportverletzungen betreffen die Sprunggelenke). 

Ein typischer Unfallmechanismus ist das Supinationstrauma, umgangssprachlich auch als “Umknicken” bezeichnet: Der Fuß rutscht beim Auftreten weg und knickt über die Außenkante um, so dass der Halteapparat des Sprunggelenks abrupt überdehnt wird. Das Umknicken in die andere Richtung, über die Fußinnenkante wird als Pronationstrauma bezeichnet. Dabei können folgende Sprunggelenksverletzungen auftreten:

  • Bänderzerrung und Verstauchung (Distorsion): Bänder und Gelenkkapsel werden abrupt überdehnt, einige der Bindegewebsfasern reißen, aber die Gesamtstruktur bleibt erhalten. Die Verletzung kleiner Blutgefäße führt häufig zu Blutergüssen (Hämatome, umgangssprachlich “blaue Flecken”).
  • Bänderriss (Bänderruptur): Hier zerreißen die Bindegewebsfasern vollständig, besonders typisch ist die Außenbandruptur des oberen Sprunggelenks. Auch die Bandstrukturen zwischen Waden- und Schienbein (sog. Syndesmose) können verletzt werden und so zu einer vollständigen Instabilität der Sprunggelenkgabel im oberen Sprunggelenk führen.
  • Knorpelverletzung bzw. Abscherung von Knorpelknochenfragmenten: Diese können als Osteochondorsis Disscans in verschiedenen Stadien (Auflösung des Knochengewebes in einem abgegrenzten Bereich der Gelenkfläche, die degenerative Veränderungen des Knorpels nach sich zieht) und als sogenannte “Gelenkmaus” auftreten. Die geschädigte Knorpel-Knochensubstanz löst sich ab und hinterlässt eine Defektstelle („Mausbett“), die als frei bewegliches Fragment im Gelenk verbleibt.“
  • Knochenbruch (Fraktur): Bei der Sprunggelenksfraktur, umgangssprachlich als Knöchelbruch bezeichnet, kommt es je nach Unfallhergang zum Bruch von Außen- und/oder Innenknöchel, d. h. des Gelenkfortsatzes von Waden- und/oder Schienbein, oft in Verbindung mit einem Bänderriss. 

 

Diese Verletzungen können zu einer Fehlstellung des Sprunggelenks führen, die die Abnutzung des Knorpels begünstigt und auch Entzündungen oder die Entstehung von Knochenauswüchsen begünstigen kann. So entsteht eine klassische, sekundäre Sprunggelenksarthrose.

 

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Fehlstellungen als Auslöser einer Sprunggelenksarthrose

Fehlstellungen im Sprunggelenk können nicht nur durch Verletzungen entstehen, sondern auch von Geburt an vorhanden sein. Typische Beispiele sind hier angeborene Fußfehlstellungen wie der Hohlfuß, der Senkfuß oder der Klumpfuß. 

Auch hier kann der Gelenkknorpel über Jahre einseitig bzw. falsch belastet werden, was den Verschleiß an der betroffenen Stelle beschleunigt. 

Arthrose im Sprunggelenk infolge einer Überlastung

Auf dem Sprunggelenk lastet das gesamte Körpergewicht. Auch starkes Übergewicht kann das Gelenk überlasten und die Entstehung einer Sprunggelenksarthrose begünstigen. Ebenso kann auch sehr intensiver Sport  zu einer Sprunggelenksarthrose führen, wenn der Gelenkknorpel mehr als im normalen Rahmen abgenutzt wird. 

Arthrose im Sprunggelenk durch Bewegungsmangel

Regelmäßige, altersangemessene Bewegung hält fit – das gilt auch für die Sprunggelenke. Die Bewegung des Gelenks stimuliert den Regenerationsprozess des Knorpels. Bewegungsmangel kann dazu führen, dass der Körper nicht genügend Knorpelzellen nachbildet, die Knorpelschicht im Gelenk schwindet und so eine Arthrose entsteht.

Entzündungen oder Stoffwechselstörungen können eine Sprunggelenksarthrose verursachen 

Internistische Erkrankungen wie zum Beispiel Rheuma oder Gicht sowie bestimmte neurologische Erkrankungen können durch Entzündungsvorgänge im Körper auch den Gelenkknorpel beeinträchtigen. 

Leiden Sie an Beschwerden im Sprunggelenk und sind mit einem der genannten Krankheitsbilder belastet? Vereinbaren Sie am besten einen Untersuchungstermin bei dem Berliner Fußspezialisten Dr. Tonio Gottlieb. Seine umfassende Erfahrung auf dem Gebiet der Arthrose im Sprunggelenk kann auch Ihnen dabei helfen, durch eine fundierte Diagnose und mit einer auf ihr individuelles Problem ausgerichteten Behandlungsempfehlung wieder schmerzfrei zu werden. 

dr.gottlieb 1 von 1Dr. Tonio Gottlieb rät: Zögern Sie nicht bei Schmerzen oder Problemen am Sprunggelenk und konsultieren Sie einen Facharzt, der auf Fußchirurgie und Fußkrankheiten spezialisiert ist. Dann kann eine Behandlung von anfang an gelingen.

Wie ist der Krankheitsverlauf bei einer Arthrose im Sprunggelenk?

Eine Arthroseerkrankung durchläuft in der Regel mehrere Stadien, die der Fußspezialist mit modernen Diagnosemethoden gut erfassen kann. Dabei untersucht er vor allem den Zustand des Gelenkknorpels: Zur Beurteilung des Krankheitsverlaufs kann die Skala nach Kelgren verwendet werden:

  • Gesunder Knorpel: Die Knorpeloberfläche ist glatt, glänzend und gleitfähig, die Knorpelsubstanz ist weiß, elastisch und erfüllt ihre Funktion als “Stoßdämpfer”. (Grad 0)
  • Knorpelerweichung: Die Oberfläche des Gelenkknorpels ist noch glatt, verliert jedoch ihren Glanz und erscheint matt-grau-gelb. Die Knorpelsubstanz weicht  auf und wird verletzungsanfälliger. Diese “stille Arthrose” ruft noch keine spürbaren Symptome hervor. (Grad 1)
  • Oberflächliche Knorpelschäden: Die Struktur des Bindegewebes im Knorpel verändert sich, die Oberfläche wird rauer und unebener, der Knorpelabrieb nimmt zu.  Zudem können bereits tiefere Defekte der Knorpelsubstanz auftreten. Das Gelenk schmerzt gelegentlich. (Grad 2)
  • Tiefere Knorpelrisse und -schäden: Bei fortschreitender Arthrose  zeigt die Oberfläche des Gelenkknorpels deutliche Risse und es lösen sich erste Knorpelstücke ab. So entsteht eine “Knochenglatze”, bei der die Gelenkflächen nicht mehr mit der schützenden Knorpelschicht bedeckt sind – der Knochen liegt frei und ist häufig mit Narbengewebe überzogen. Diese “manifeste Arthrose” äußert sich durch dauerhafte Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. (Grad 3)
  • Knochenschäden: Bei einer besonders schweren Sprunggelenksarthrose entsteht ein Geschwür, das die nun ungeschützte Knochenoberfläche zerstört und das Knochenmark freilegt. In den Hauptbelastungszonen des Gelenks entstehen teils flüssigkeitsgefüllte Hohlräume (Pseudozysten), an den Rändern bilden sich Knochenwucherungen (Randexostosen).  (Grad 4)

 

Wie schnell eine Sprunggelenksarthrose voranschreitet, ist individuell verschieden. Grundsätzlich entstehen die strukturellen Veränderungen jedoch langsam und graduell. Häufig versucht der Körper aktiv entgegenzuwirken – so reagiert er auf die Instabilität und Fehlbelastung des Gelenks mit der Bildung knöcherner Auswüchse (Osteophyten), um das Gelenk zu stabilisieren. Dies führt jedoch zur zunehmenden Verknöcherung und abnehmenden Beweglichkeit des Gelenks. Die Arthrose kann auch Entzündungen hervorrufen, die Schwellungen und Schmerzen verursachen.

Der Fußchirurg Dr. Tonio Gottlieb kann Ihnen nach einer ausführlichen Untersuchung genau sagen, in welchem Stadium der Sprunggelenksarthrose Sie sich befinden. Hören Sie auf Ihren Körper und vereinbaren Sie einen Termin in der Praxis des Spezialisten! Dr. Gottlieb ist nicht nur ein erfahrener Fußchirurg und Operateur, sondern forscht auch aktiv zum Thema Sprunggelenkschirurgie und behandelt seine Patienten nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Welche Symptome treten bei einer Sprunggelenksarthrose auf?

Eine Arthrose im Sprunggelenk entwickelt sich langsam und kann sich durch verschiedene wechselnde Symptome ausdrücken. Ganz wichtig ist es, nach Sportverletzungen oder Alltagsunfällen, wie zum Beispiel dem Umknicken, das betroffene Sprunggelenk von einem Fußspezialisten untersuchen zu lassen. So können Sie Spätschäden vermeiden.

Wie fühlt sich eine Arthrose im Sprunggelenk an?

Erste unbestimmte Anzeichen einer Sprunggelenksarthrose können tief liegende Schmerzen oder ein deutliches Ziehen im Gelenk sein. Später spüren die Betroffenen einen Belastungsschmerz, beispielsweise nach längeren Spaziergängen oder sportlicher Betätigung. Auch der sogenannte Anlaufschmerz ist typisch, der bei den ersten Schritten am Morgen oder nach längerem Ruhen auftritt. Das Abrollen im Sprunggelenk fällt zunehmend schwerer. 

Bei fortgeschrittener Sprunggelenksarthrose verformt sich das Gelenk meist auch sichtbar und versteift, was häufig auch chronische Schmerzen in der Ruheposition zur Folge haben kann.

Weitere typische Symptome für eine Sprunggelenksarthrose sind:

  • stechende Schmerzen und 
  • Ausstrahlen der Schmerzen in den Fuß und in den Unterschenkel, weiterhin
  • Einklemmungserscheinungen,
  • Knirschgeräusche (Crepatitio) sowie
  • Anschwellen des Sprunggelenks.

 

Bei einer Arthrose des Sprunggelenks können zudem unspezifische Schmerzen in den angrenzenden Gelenken auftreten. Diese sind auf die zunehmende Bewegungseinschränkung des betroffenen Gelenkes zurückzuführen.

 

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Wann ist bei einer Sprunggelenksarthrose eine Operation sinnvoll?

Bei einer Sprunggelenksarthrose im Anfangsstadium kann die konservative, nicht-operative Behandlung oft wirksame Erleichterung schaffen. 

Ist das Sprunggelenk jedoch bereits degenerativ verändert, so dass die konservative Therapie keine Linderung erreicht und Sie weiterhin starke Schmerzen haben, sollten Sie eine Operation in Erwägung ziehen. Damit Sie gut informiert entscheiden können – gerade wenn Sie noch nicht ganz sicher sind – lohnt es oft, eine kompetente Zweitmeinung einzuholen.

Welches OP-Verfahren für Sie am besten geeignet  ist, hängt von der genauen Diagnose ab. Grundsätzlich sind folgende Sprunggelenks-OPs möglich:

  • Sprunggelenks-Arthroskopie (Gelenkspiegelung, auch: Gelenktoilette): Bei diesem minimalinvasiven Eingriff nutzt der Chirurg ein spezielles Endoskop (Arthroskop), um lose und überstehende Knorpel- und Knochenstückchen zu entfernen, die einen Entzündungsreiz auf das Gelenk ausüben.
  • Achskorrektur am Sprunggelenk (Osteotomie): Diese OP korrigiert Fehlstellungen durch die chirurgische Durchtrennung und Neuausrichtung von Knochen, die von der gesunden Gelenkachse abweichen und somit das Gelenk falsch belasten. Nach der Operation ist die Lastverteilung auf das Sprunggelenk wieder ausgeglichen, so dass ein Fortschreiten der Arthrose häufig verhindert werden kann.
  • Sprunggelenks-Arthrodese (Gelenkversteifung): Diese Standardbehandlung der Sprunggelenksarthrose umfasst die Versteifung des oberen Sprunggelenks. Dabei entfernt der Fußchirurg alle Knorpelreste und versteift das obere Sprunggelenk, indem er das Sprungbein mit dem Schienbein verschraubt, so dass die Knochen anschließend miteinander verwachsen. Nach der Heilungsphase ist der Fuß wieder voll belastbar und ermöglicht in der Regel einen beschwerdefreien Gang. Allerdings führt die Sprunggelenksversteifung zur vermehrten Belastung der Fußwurzelgelenke und erhöht damit das Risiko einer Begleitarthrose. Daher empfiehlt sich eine regelmäßige Nachsorge beim Fußspezialisten, um möglichen Problemen frühzeitig entgegenzuwirken.
  • Sprunggelenks-Prothese: Wie bei Hüfte und Knie besteht auch beim Sprunggelenk die Möglichkeit, das natürliche Gelenk durch eine Endoprothese zu ersetzen. Die Prothese besteht aus mehreren Teilen und einem Gleitkörper. Sie wird operativ eingesetzt, verwächst in der Heilungsphase mit dem Knochengewebe und ermöglicht anschließend einen sehr natürlichen Bewegungsablauf. Bei Osteoporose (Knochenschwund) oder einer extremen Bein- oder Fußfehlstellung ist das Einsetzen einer Endoprothese nicht möglich.

 

Dr. Tonio Gottlieb ist Spezialist für Sprunggelenksoperationen aller Art. Bei ihm sind Sie mit einer Arthrose im Sprunggelenk in kompetenten Händen. Er wird nach der Diagnose eine klare Behandlungsempfehlung aussprechen. Vereinbaren Sie einen Termin mit seiner Praxis und verschaffen Sie sich selbst einen Eindruck von seiner Expertise.

OP bei Arthrose im Sprunggelenk: Wie lange ist man arbeitsunfähig?

Je nach Operationsmethode und persönlichem Heilungsverlauf kann es acht bis zwölf Wochen dauern, bis Sie Ihr Sprunggelenk wieder voll belasten dürfen. 

Wie lange Sie arbeitsunfähig sind, hängt daher auch von Ihrem Beruf ab. Eine sitzende Tätigkeit können Sie bereits nach zwei bis drei Wochen wieder aufnehmen, für eine körperlich fordernde Arbeit befragen Sie am besten Ihren Arzt.

Wann ist eine konservative Therapie bei einer Arthrose im Sprunggelenk möglich?

Die konservative Behandlung eignet sich vor allem für die frühen Phasen der Sprunggelenksarthrose. Bereits entstandene Schäden an Knochen und Knorpel kann der Arzt nicht mehr rückgängig machen. Sein Ziel ist es, das Fortschreiten der Erkrankung zu bremsen und das Sprunggelenk so lange wie möglich zu erhalten.

 Diese konservativen Therapien können Sie dabei unterstützen, Ihr Sprunggelenk zu stärken bzw. möglichst zu erhalten: 

  • Orthopädische Schuhe zur Verbesserung der Abrollbewegung beim Gehen
  • Physiotherapie zur Schmerzlinderung
  • gelenkfreundliche Ernährung, also Lebensmittel mit knorpelstärkenden und entzündungshemmenden Inhaltsstoffen
  • Bandagen zur Entlastung des Gelenks

 

Um ein Voranschreiten der Arthrose möglichst zu verhindern sollten Sie von Sportarten mit starker Stoßbelastung, zum Beispiel Joggen, Tennis oder Squash, Abstand nehmen. Leiden Sie an einer Sprunggelenksarthrose im Frühstadium? Fußspezialist Dr. Gottlieb ist der perfekte Ansprechpartner für Sie, sowohl für eine konservative als auch für eine operative Therapie. Der international anerkannte Fußchirurg untersucht und berät Sie ausführlich zu einer optimal auf Ihre Bedürfnisse abgestimmten Behandlung. 

dr.gottlieb 1 von 1Dr. Tonio Gottlieb rät: Das Sprunggelenk ist ganz besonders wichtig für die Koordination von Gang und Stand. Je frühzeitiger eine Sprunggelenksarthrose erkannt und behandelt wird, desto höher sind die Chancen, die Beweglichkeit des Sprunggelenks zu erhalten.

 

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Wie kann man einer Sprunggelenksarthrose vorbeugen?

Einer sekundären Arthrose im Sprunggelenk können Sie durch regelmäßige, gelenkschonende Bewegung vorbeugen: Gut geeignet sind Radfahren und Schwimmen, dagegen sollten Sie Sportarten mit hoher Sprung- und Stauchbelastung sowie häufigen Stop-and-Go-Bewegungen (vor allem Ballsportarten) eher meiden. 

Ihren Gelenken zuliebe sollten Sie ein gesundes Normalgewicht anstreben bzw. halten; zahlreiche Studien belegen zudem positive Zusatzeffekte einer fett- und fleischarmen Ernährung.

Bei Bedarf wird Ihr Fußspezialist Ihnen auch krankengymnastische Übungen empfehlen und  Fußfehlstellungen mit orthopädischen Schuhen oder Einlagen korrigieren.