Eine Fußfraktur bezeichnet den Bruch eines oder mehrerer Fußknochen, zumeist infolge von Unfällen, aber auch durch Überlastung oder Vorerkrankungen. Typische Symptome sind Schmerzen, Schwellungen sowie eingeschränkte Beweglichkeit und/oder Belastbarkeit des Fußes. Ob eine konservative Therapie oder eine Fuß-OP zu empfehlen ist, entscheidet der Fußspezialist nach einer eingehenden Untersuchung, die die gesamte Fuß- und Körperstatik berücksichtigt.

Der Fußchirurg Dr. Tonio Gottlieb ist Ihr kompetenter Ansprechpartner für alle Fragen rund um Fußfrakturen: Als ausgewiesener Experte seines Fachgebiets untersucht und analysiert er Ihren Fuß umfassend. Er erstellt eine fundierte Diagnose und empfiehlt einen auf Sie zugeschnittenen  Behandlungsplan. Ob Erstuntersuchung oder Zweitmeinung – vereinbaren Sie am besten gleich einen persönlichen Termin!

 

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Was ist eine Fraktur?

Eine ‘Fraktur’ ist die fachsprachliche Bezeichnung für einen Knochenbruch. Dabei wird der Knochen vollständig oder teilweise durchtrennt, wobei die Knochenfragmente aus ihrer normalen anatomischen Lage verschoben werden können.

Von einer Fußfraktur, einem Fußbruch oder einem gebrochenen Fuß spricht man, wenn die Fraktur einen oder mehrere Knochen des Fußskeletts betrifft – von der Fußwurzel über die Mittelfußknochen bis hin zu den Zehen.

Wie entstehen Frakturen am Fuß? 

Der menschliche Knochen ist überaus stabil und elastisch zugleich, so dass er hohen Belastungen standhalten kann. Tritt dennoch eine Fraktur auf, kann dies drei Ursachen haben:

  • übermäßige Krafteinwirkung bei einem Sturz, Schlag oder Stoß
  • wiederholte Überlastung (Stressfraktur)
  • krankheitsbedingte Schwächung des Knochengewebes (pathologische Fraktur)

Bei welchen Unfällen kann man sich den Fuß brechen?

In den meisten Fällen entstehen Fußbrüche durch übermäßige Krafteinwirkung. Typische Unfallszenarien sind ein Umknicken des Fußes auf unebenem Untergrund oder bei schnellen Richtungswechseln im Sport, ein harter Aufprall beim Sturz oder Sprung aus großer Höhe (bspw. “Snowboarders ankle”) sowie der Stoß der Zehen gegen eine harte Kante. Auch Verkehrsunfälle sind eine häufige Ursache von Fußfrakturen.

Das Herabfallen schwerer Gegenstände kann ebenfalls eine Fraktur am Fuß verursachen; bei beruflichen oder anderweitigen Tätigkeiten mit erhöhtem Risiko empfiehlt sich die Prävention durch Sicherheitsschuhe. 

Wie entstehen Stressfrakturen am Fuß?

Eine Fraktur kann auch durch die wiederholte Überlastung des Knochens auftreten. Beim gesunden Knochen spricht man hier vom Ermüdungsbruch oder auch von einer Stress- bzw. Insuffizienzfraktur. 

Im Fußbereich ist vor allem der Mittelfuß von Ermüdungsbrüchen betroffen. Der Begriff der “Marschfraktur” verweist hier auf eine klassische Ursache: die abrupte Belastungssteigerung durch lange Fußmärsche bei jungen Rekruten. Ebenso betroffen sind untrainierte Wanderer oder überambitionierte Jogging-Anfänger, deren Knochengewebe nicht genügend Zeit hat, sich im Rahmen des natürlichen Regenerationsprozesses an die neue Belastungsintensität anzupassen.

Auch Fußfehlstellungen können zu einer Fehlbelastung, insbesondere Überlastung bestimmter Knochen und Gelenke führen und somit Ermüdungsbrüche begünstigen.

Wodurch wird eine pathologische Fraktur hervorgerufen?

Wenn die Stabilität des Knochens stark vermindert ist, steigt das Risiko für pathologische Frakturen. Diese werden auch als Spontanfrakturen bezeichnet und beschreiben einen Knochenbruch infolge einer vergleichsweise geringen Krafteinwirkung (Bagatelltrauma), der ein gesunder Knochen ohne weiteres standhalten würde. 

Mögliche Ursachen für eine solche Schwächung des Knochens sind:

  • Vorerkrankungen, insbesondere Osteoporose, Metastasen und Tumore, Stoffwechselstörungen (Diabetes mellitus) und/oder erbliche Erkrankungen, bspw. Glasknochenkrankheit (Osteogenesis imperfecta)
  • Mangelernährung (Vitamin-D-Mangel)
  • Einnahme bestimmter Medikamente (Kortikosteroide)

Welche Arten von Frakturen können am Fuß auftreten?

In der Chirurgie unterscheidet man verschiedene Arten von Frakturen, beispielsweise nach dem Entstehungsmechanismus, nach der Anzahl der Knochenfragmente oder nach dem Verlauf der Bruchlinie. Die wichtigsten Begriffe werden im Folgenden kurz vorgestellt.

Geschlossene Frakturen

 Der ‘normale’ Knochenbruch ist ein geschlossener Bruch: Hier ist der Knochen gebrochen, die darüberliegende Haut ist nicht durchtrennt, kann aber oberflächliche Verletzungen (Abschürfungen) aufweisen. Das darunterliegende Weichgewebe kann bei einfachen Frakturen weitestgehend unverletzt sein, bei schwereren Verletzungen können umfangreiche Muskel-, Bindegewebs- und Gefäßschäden vorliegen.

Offene Frakturen

Bei einem offenen Bruch besteht an der Bruchstelle eine Hautverletzung. In einfacheren Fällen kann der durchbrochene Knochen die Haut ‘durchstoßen’; in schwereren Fällen liegen umfangreiche Weichgewebeverletzungen vor, bis hin zur unvollständigen Amputationsverletzung. 

Der Knochen ist kontaminiert, das heißt, durch von außen eindringende Krankheitserreger und Giftstoffe verunreinigt. Daher erfordert ein offener Bruch eine besondere Versorgung und die Wunde darf nicht verschlossen werden.

Multiple Frakturen

Multiple Frakturen, also mehrfache Knochenbrüche, liegen vor, wenn gleich mehrere Knochen gebrochen sind.

Wenn ein Knochen mehrere Frakturlinien aufweist, also an mehr als einer Stelle gebrochen ist, spricht man von einer Mehrfragment-Fraktur, bei mehr als 6 Knochenfragmenten von einem Trümmerbruch.

Luxationsfrakturen

Hier treten Luxation (Verrenkung) und Fraktur gemeinsam auf: Der Knochen ist nicht nur gebrochen, sondern auch aus seiner Normalposition im Gelenk verlagert, die Folge ist ein teilweiser oder vollständiger Kontaktverlust der gelenkbildenden Knochenenden. Ein typisches Beispiel hierfür ist die Fraktur des oberen Sprunggelenks, die häufig in einer Verrenkung resultiert, wenn die führenden Knochen-  sowie Bandstrukturen zerstört sind.

dr.gottlieb 1 von 1Dr. Tonio Gottlieb: Die erfolgreiche Therapie einer Fußfraktur beginnt mit der Erstellung einer präzisen Diagnose, also der Beschreibung der Fraktur und der zugrundeliegenden Ursache.

Ob Erstuntersuchung oder Zweitmeinung – Dr. Gottlieb untersucht Sie mit allergrößter Sorgfalt und besonders umfassender medizinischer Kompetenz. Als ausgewiesener Fußspezialist verfügt er über umfangreiches Fachwissen und jahrelange Erfahrung. Vereinbaren Sie am besten noch heute einen Termin!

 

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Welche Frakturen treten bei einem gebrochenen Fuß am häufigsten auf?

Ein Knochenbruch kann grundsätzlich bei jedem Knochen des Fußes auftreten. Die klinische Statistik zeigt jedoch mehrere Verletzungsschwerpunkte – sowohl allgemein, als auch in Abhängigkeit von Lebensalter und Belastung. 

Frakturen am Fuß betreffen am häufigsten das Sprunggelenk, die Mittelfußknochen und die Fußwurzel.

Zwei Drittel aller Fußfrakturen betreffen den Vorfuß (Mittelfußknochen und Zehen).Frakturen der Mittelfußknochen treten am häufigsten  an der Fußaußenkante auf. Die Zehen sind nur bei 5-10 % aller Fußfrakturen betroffen. Bei Kleinzehenfrakturen handelt es sich oft um Mehrfragment-Frakturen. 

Häufigste Frakturen im Kindesalter

Bei Kindern und Jugendlichen sind die Knochen besonders elastisch und verfügen über offene Wachstumsfugen (Epiphysen). 

Frakturen bei Kindern verheilen in der Regel schneller als bei Erwachsenen. Sie können jedoch auch spezielle Verletzungsmuster aufweisen, die einer besonderen Behandlung bedürfen – je nachdem, ob und wie die Wachstumsfuge betroffen ist. Epiphysenfrakturen werden gelegentlich auch als Aitken I-IV Frakturen bezeichnet. In dem Zeitabschnitt, in welchem sich die Wachstumsfugen bereits schließen,  kommt es zu sogenannten Übergangsfrakturen, welche wiederum gesondert behandelt werden müssen.

Grundsätzlich ist es so, dass Frakturen im Kindesalter am häufigsten die Handgelenke und Arme betreffen. Heftige Stürze können jedoch  auch einen Beinbruch zur Folge haben. Nur 5-13 % aller pädiatrischen Frakturen (Brüche bei Kindern) betreffen die Füße; meist handelt es sich dann um Sprunggelenksverletzungen (distale Tibiafraktur)  oder um Verletzungen der Mittelfußknochen.

dr.gottlieb 1 von 1Dr. Tonio Gottlieb: Gerade bei Kindern und Jugendlichen, die sich noch im Wachstumsprozess befinden ist es wichtig, einen Fußspezialisten aufzusuchen: Eine Fußfraktur  sollte optimal ausheilen können, damit Wachstum und Körperstatik nicht nachhaltig gestört werden.

Dr. Gottlieb ist Experte auf dem Gebiet der Fußchirurgie und hat bei der Behandlungsplanung auch stets die alterstypischen Entwicklungsprozesse im Blick.

Typische Frakturen bei Erwachsenen

Fußfrakturen bei Erwachsenen betreffen vor allem das Sprunggelenk, die Mittelfußknochen und die Fußwurzel. Die Zehen sind vergleichsweise seltener betroffen, die kleinen Zehen doppelt so häufig wie die Großzehe.

Ermüdungsbrüche der Mittelfußknochen treten typischerweise bei Erwachsenen auf, die aktiven Leistungssport betreiben, insbesondere z.B. beim Langstreckenlauf, Tennis, Tanzen, Fußball oder auch bei langen Wanderungen.

Oft auftretende Frakturen im Alter

Bei älteren Menschen verringert sich die Elastizität der Knochen. Infolge hormonbedingter Entkalkung werden diese zudem immer brüchiger; zusätzlich entwickeln 30 % der Frauen nach der Menopause eine klinisch relevante Osteoporose. Damit steigt die Gefahr von Insuffizienz- und Spontanfrakturen, besonders gefährlich ist hier der Oberschenkelshalsbruch (Femurhalsfraktur). Von Fußfrakturen sind ältere Menschen jedoch nicht wesentlich häufiger betroffen.

Welche Symptome können mit einer Fraktur am Fuß einhergehen?

Eine offene Fraktur ist eindeutig zu erkennen: Ein Fuß mit einer offenen Wunde und sichtbarem Knochen erfordert eine sofortige Erstversorgung (sterile Wundabdeckung, Stabilisieren, Hochlagern). Es sollte schnellstmöglich der Notarzt gerufen oder die Notaufnahme aufgesucht werden. 

Eine geschlossene Fraktur, die Art von Knochenbruch wie man ihn in der Regel kennt,  äußert sich – je nach Lokalisation und Ausprägung – durch mehr oder weniger eindeutige Symptome. Ermüdungsbrüche der Mittelfußknochen machen sich nur allmählich bemerkbar, eine Sprunggelenksfraktur dagegen führt zu akuten Schmerzen, Funktionsverlust des Fußes und erfordert eine sofortige Erstversorgung (Stabilisieren, Hochlagern, Kühlen). Diese Symptome können auf eine Fraktur hinweisen und sollten daher schnellstmöglich ärztlich abgeklärt werden:

    • Schmerzen, insbesondere Druck- und Belastungsschmerz
    • Schwellung
    • Überwärmung
    • Rötung und/oder Bluterguss (Hämatom)
    • mangelnde Beweglichkeit oder übermäßige Beweglichkeit der Bruchstelle
    • Verformung bzw. Fehlstellung des Gelenks, Fußgewölbes oder Zehs
    • Reibegeräusche an der Bruchstelle
    • eingeschränkte Funktion des Körperteiles

 

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Wie wird eine Fraktur am Fuß diagnostiziert?

Ein erfahrener Fußchirurg kann die Fraktur oft bereits durch Ansicht und Betasten des Fußes feststellen. Zur sicheren Diagnose werden Röntgenaufnahmen erstellt, bei Mehrfragmentfrakturen und gelenknahen Brüchen wird oft auch ein CT-Scan durchgeführt.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei einer Fußfraktur?

Nach der Erstversorgung des gebrochenen Fußes stehen zwei Optionen zur Auswahl:

      • konservative Behandlung: korrekte Ausrichtung der Knochenfragmente (Reposition, falls erforderlich), Ruhigstellung (mit Gipsschuh bzw. Gipsverband, Orthese oder Buddy-Taping bei Zehenfraktur) und Rehabilitation
      • operative Versorgung (Osteosynthese): Reposition und Verbindung der Knochenfragmente mit Schrauben, Platten, Drähten oder Nägeln, um den Knochen zu stabilisieren und das korrekte Zusammenwachsen zu unterstützen

dr.gottlieb 1 von 1Dr. Tonio Gottlieb: Jede Fußfraktur ist individuell und erfordert einen ursachenorientierten Behandlungsplan, der optimal auf Ihre Bedürfnisse und Lebensumstände abgestimmt ist.

Gerade bei komplexeren Brüchen der Fußknochen ist es ratsam, sich nicht auf die Allgemeinchirurgie zu verlassen, sondern einen Fußspezialisten zu Rate zu ziehen: Dieser hat bei Diagnose und Behandlungsplanung stets das Gesamtgefüge des Fußes wie auch die darauf ruhende Körperstatik im Blick.

Möchten Sie eine fundierte, ursachenorientierte Therapieempfehlung einholen? Ob Erstuntersuchung oder Zweitkonsultation, Dr. Gottlieb berät Sie höchst individuell und persönlich!

Deshalb sollten Sie bei der Behandlung voroperierter Füße stets einen Spezialisten zu Rate ziehen

Auch wenn die Fraktur schon länger zurückliegt, Sie jedoch mit dem Behandlungsergebnis unzufrieden sind, lohnt es, eine kompetente Zweitmeinung beim Fußspezialisten einzuholen: Nach einer Fuß-OP sollte die Fraktur im Optimalfall so ausheilen, dass der Fuß wieder genauso beweglich und belastbar ist wie zuvor. Gerade bei komplexen Brüchen ist dies jedoch nicht immer der Fall. 

Grund hierfür ist in vielen Fällen eine suboptimale Versorgung des gebrochenen Fußes in der Notaufnahme bzw. Unfallambulanz. Hier fehlt es sowohl an Spezialwissen als auch an OP-Praxis, da Fußfrakturen vergleichsweise selten sind (die meisten Knochenbrüche betreffen das Handgelenk sowie die langen Röhrenknochen von Armen und Beinen).

Ein Fußchirurg dagegen ist auf das hochkomplexe und kleinteilige Skelettsystem des Fußes spezialisiert, er verfügt über umfangreiches Fachwissen und tagtägliche Praxiserfahrung mit Fuß-OPs aller Art. Dies ermöglicht präzisere Diagnosen sowie eine exakte Therapieplanung und Behandlung nach aktuellen Standards.

Vertrauen auch Sie auf den Spezialisten: bei dem Fußchirurgen Dr. Gottlieb ist Ihre Fußgesundheit in besten Händen! Vereinbaren Sie einen persönlichen Termin, um eine kompetente Zweitmeinung einzuholen oder die Behandlungsmöglichkeiten bei voroperierten Füßen auszuloten!

 

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Welche Komplikationen können bei Frakturen auftreten?

Bei Verdacht auf eine Fußfraktur sollte schnellstmöglich ein Arzt aufgesucht werden, um schwerwiegende Folgeschäden zu vermeiden. Bei der Diagnose, Behandlung und Überprüfung des Heilungsfortschritts wird der behandelnde Arzt stets auch die möglichen Komplikationen einer Fraktur im Blick behalten:

      • Gelenkverletzungen
      • Verletzung benachbarter Muskeln, Bindegewebe und Nervenbahnen
      • Verletzung, Verstopfung oder ‘Abdrücken’ benachbarter Blutgefäße (Fettembolie, Kompartmentsyndrom)
      • Infektionen von Knochen- und Weichgewebe (Osteomyelitis, Wundinfektion)
      • Nekrose (krankhafter Gewebeschwund) 
      • Pseudoarthrose (schlecht oder nicht verheilte Fraktur mit abnormer Beweglichkeit und anhaltendem Reibungsschmerz)

dr.gottlieb 1 von 1Dr. Tonio Gottlieb: Nur gut verheilte und fachmännisch behandelte Frakturen bieten die Chance, die Beweglichkeit und Belastbarkeit des Fußes wieder optimal herzustellen und die damit verbundene Körperstatik möglichst ideal in Einklang zu bringen.

Sind Frakturen im Kindesalter gefährlich?

Wie gefährlich eine Fraktur im Kindesalter ist, hängt davon ab, welcher Knochen betroffen ist, wie komplex die Fraktur ist und ob eine schnelle, fachgerechte Versorgung erfolgt. 

Einfache Frakturen,  bspw. ein glatter Schienbeinbruch, können bei fachgerechter Behandlung als weitgehend ungefährlich eingestuft werden, denn sie lassen sich gut versorgen und heilen im Normalfall komplikationsfrei und deutlich schneller als bei Erwachsenen. 

Eine Fraktur im Bereich der Füße, bspw. eine Übergangsfraktur des Sprunggelenks oder eine Mittelfußverletzung, sollte stets beim Spezialisten behandelt werden: Die Füße tragen das gesamte Körpergewicht und sind essentiell für die Körperstatik, eine schlecht verheilte Fußfraktur kann die gesunde Entwicklung während der Wachstumsphase erheblich beeinträchtigen. Umso wichtiger ist die präzise Diagnose und fokussierte, auf die Besonderheiten kindlicher Knochenstrukturen und Wachstumsprozesse abgestimmte Therapie beim Fußspezialisten.

Wie gefährlich sind Fußbrüche im Alter?

Eine Fußfraktur bedeutet stets eine erzwungene Ruhephase, gerade bei älteren Menschen heilen Knochenbrüche zudem langsamer aus. Dies ist vor allem deshalb nachteilig, da gerade für Senioren der Sinnspruch gilt: Wer rastet, rostet! 

Die Ruhigstellung des Fußes mit Gips oder Orthese schränkt die Mobilität ein: Die Fortbewegung mit Gehhilfen birgt ein erhöhtes Sturzrisiko, körperliche Schonung wiederum begünstigt die Verkürzung von Muskeln und Sehnen. Bei frakturbedingter Bettlägerigkeit ist zudem auf Dekubitusprävention (Mangeldurchblutung bestimmter Körperstellen durch erhöhten Druck über einen längeren Zeitraum) und mentale Aktivierung zu achten. 

Können bei einer Fraktur Blutgefäße beschädigt werden? 

Bei einem Knochenbruch können umliegende Blutgefäße beschädigt werden, sowohl durch Quetschungen (Kontusion) als auch durch scharfe Bruchkanten der Knochenfragmente. Darüber hinaus können Fetttröpfchen in die Blutgefäße eindringen und diese verstopfen (Fettembolie); zudem können Schwellungen und Einblutungen den Gewebedruck soweit erhöhen, dass die Blutgefäße abgedrückt werden (Kompartmentsyndrom). 

Können Nervenschäden durch Frakturen entstehen?

Bei Frakturen mit umfangreichen Weichgewebsverletzungen können auch Nervenbahnen geschädigt werden, was zu Gefühls- und Bewegungsstörungen führen kann. Hier ist stets eine präzise Einzelfalldiagnose und ursachenorientierte Therapie erforderlich. 

Rehabilitation: Wie lange dauert bei einem gebrochenen Fuß die Heilung?

Wenn Sie sich in die Hände eines erfahrenen Fußchirurgen begeben, lassen sich auch komplexe Frakturen in den meisten Fällen gut behandeln. Die Heilungszeit hängt davon ab, welcher Knochen betroffen ist, wie gravierend die Fraktur war und welche Therapie gewählt wurde:

Grundsätzlich braucht die Knochenheilung 4-8 Wochen. Ein Bruch der Mittelfußknochen II-IV im Bereich des Köpfchens ist in der Regel nach 4 Wochen verheilt, eine körpernahe Fraktur am Mittelfußknochen V dagegen braucht zumeist 8 Wochen. Bis der Knochen seine ursprüngliche Festigkeit wieder erreicht hat, kann es im Einzelfall auch ein Jahr und länger dauern. 

Nach der Untersuchung bei Dr. Gottlieb erhalten Sie stets eine fundierte Prognose; diese kann nur bedingt mögliche Komplikationen im Heilungsverlauf berücksichtigen.

Wie kann eine Fraktur postoperativ gepflegt werden?

Nach einer Fuß-OP gibt Ihnen der behandelnde Arzt stets individuell angepasste Verhaltensrichtlinien und Tipps mit auf den Weg, um die Heilung bestmöglich zu unterstützen. Grundsätzlich wichtig sind:

      • ausreichende Schonungsphasen, in den ersten Tagen auch Hochlagern und Kühlen
      • angemessene Aktivierung zwecks Muskeltraining & Kreislaufaktivierung, damit das Gewebe optimal durchblutet wird
      • Rauchverzicht - Rauchen behindert die Durchblutung, verlangsamt die Wundheilung und erhöht das Pseudoarthrose-Risiko
      • gesunde, ausgewogene Ernährung, damit genügend Nährstoffe zur Knochenneubildung bereitstehen – insbesondere Calcium und Vitamin D

Was hilft bei schlecht verheilten Frakturen oder Problemen nach der Fuß-OP?

Die Skelettkonstruktion des Fußes ist hochkomplex und trägt das gesamte Körpergewicht. Wenn eine Fraktur schlecht verheilt, kann dies zu dauerhaften Beeinträchtigungen führen:

      • Fußschmerzen beim Gehen und/oder in Ruheposition
      • mangelnde Beweglichkeit des Fußes
      • mangelnde Belastbarkeit des Fußes 
      • Fehlstellungen und daraus resultierende Fehlbelastungen des Muskel-Skelett-Systems

 

Unabhängig davon, ob diese Probleme nach einer konservativen Therapie oder nach einer Fuß-OP auftreten, sollte in solchen Fällen unbedingt ein Fußspezialist konsultiert werden: Dr. Gottlieb verfügt über sehr tiefe und breite Erfahrung, auch in der Behandlung voroperierter Füße. Er untersucht und berät Sie persönlich, um Ihre Mobilität wiederherzustellen und Ihr Wohlbefinden zu  steigern.

Ob gebrochener Zeh, Ermüdungsbruch im Mittelfuß oder Sprunggelenksfraktur – bei Dr. Gottlieb sind Sie in sehr kompetenten Händen! Vertrauen Sie auf das umfangreiche Fachwissen und die langjährige Praxiserfahrung des Fußspezialisten, um sich für eine konservative Therapie oder eine Fuß-OP zu entscheiden. Sichern Sie sich jetzt Ihren persönlichen Beratungstermin!