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OPERATIONSVERFAHREN

Es handelt sich bei der Behandlung um eine keilförmige Umstellung an der Basis des ersten Mittelfußknochen zur Korrektur eines ausgeprägten Hallux valgus. Durch Entnahme eines Keiles der anschließende Verschluss der entstanden Lücke im Knochen, kann der erste Mittelfußknochenkopf erneut in Richtung zweiten Mittelfußknochenkopf geführt werden. Hierdurch wird die Spreizung vom ersten und zweiten Mittelfußknochen reduziert. Intentions des Eingriffes ist es zu bewirken, dass das Großzehengrundgelenk und die „Sesambeine" wieder einzurenken. Es handelt sich um eine bedingt belastungsstabile Umstellung, d. h. je nach Knochenfestigkeit und Stabilität des Implantates, kann frühzeitig, ohne Unterarmgehstützen, der Fuß belastet werden. In der Regel wird jedoch eine Entlastungszeit von 4 Wochen an Unterarmgehstützen nach der Operation notwendig. Die Behandlung ist nur symptomatisch, da keinerlei Instabilitäten, die zum Auseinanderweichen der Mittelfuß-knochen geführt haben, therapiert werden.

Diese Operation kann zur Korrektur ausgeprägter Hallux-valgus-Fehlstellungen angewendet werden, in Fällen, in denen die postoperative Entlastungszeit unter allen Umständen so weit wie möglich reduziert werden muss.

NACHBEHANDLUNG

STABILITÄT:
bedingt belastungsstabil
BEHANDLUNGSART:
3-7 Tage stationär
GEHSTÜTZEN:
4 Wochen
DAUER DER NACHBEHANDLUNG:
6 Wochen Vorfußentlastungsschuh